Varizen-Chirurgie

Hier geht es um die operative Behandlung von Krampfadern der unteren Extremitäten

Leitsymptome

Schweregefühl in den Beinen, abendliche Schwellung der Knöchel oder sogar der Unterschenkel. In fortgeschrittenen Stadien treten die ausgeweiteten Venen deutlich hervor und sind durch die Haut sichtbar (Krampfadern oder Varizen).

Abklärung und Diagnose

Die Abklärung erfolgt mittels Dopplersonographie (Ultraschalluntersuchung) in meiner Ordination. Zusätzlich kann ein Kontrastmittel-Röngten erforderlich sein (Phlebographie), dieses kann auch ambulant im Diakonissen-Krankenhaus durchgeführt werden.

In den anfänglichen Stadien ist eine Stützstrumpf-Behandlung noch ausreichend. Ist es aber zur Ausbildung von Varizen gekommen, kann nur mehr die operative Sanierung zur Heilung führen.

Operative Behandlung

Im Vordergrund steht die Klappeninsuffizienz der innenseitigen Hauptvene (Vena Saphena Magna), seltener der außenseitigen Unterschenkelvene (Vena Saphena Parva). In der Folge kommt es auch noch zur Ausweitung von Seitenästen, sogenannten Seitenast-Varizen. Eine zusätzliche Rolle spielt die Klappenschwäche der Verbindungsvenen (Insuffizienz der Perforans – Venen).

Grundprinzip der Operation

Entsprechend wird bei der operativen Sanierung die Vena Saphena Magna vollständig entfernt (Saphena Stripping ) und der Mündungsbereich in der Leiste mit allen hier einmündenden Seitenästen besonders versorgt (Crossektomie). Die Seitenäste werden über winzige Stich Inzisionen heraus gezupft (Seitenast- Exhairese) . Die insuffizienten Perforans- Venen werden abgebunden und durchtrennt.

Nach der Operation sollten für eine Woche durchgehend Stützstrümpfe getragen werden, für weitere 2 Monate tagsüber. So kann ein optimales Operationsergebnis erzielt werden.